Der Horeca-Sektor spielt eine wichtige Rolle in der slowenischen Wirtschaft und beschäftigt 3,8 % der gesamten Erwerbsbevölkerung. Der Tourismus, zu dem Horeca gehört, schafft etwa 12 % des slowenischen BIP. Es gibt eine Menge Saisonarbeit, mit einem sehr hohen Anteil von Zeit- und Studentenarbeitern. Alle Sozialpartner sind sich darin einig, dass der Faktor Mensch für den Erfolg dieser Industrie von entscheidender Bedeutung ist, so dass seit 2006 erhebliche Anstrengungen unternommen wurden, um die Bildung und die Qualifikationen in diesem Sektor zu verbessern und Arbeitsplätze zu fördern. Der Sektor ist durch Tarifverträge gut abgedeckt, und der soziale Dialog findet auf nationaler, sektoraler und betrieblicher Ebene statt. Im Jahr 2010 erwirtschaftete die Tourismusindustrie, einschließlich Horeca, etwa 12 % des slowenischen BIP. Die Finanzkrise hatte große Auswirkungen auf das Wachstum, aber die Sozialpartner versuchten, dies mit Werbemaßnahmen zu bekämpfen und die Fähigkeiten und Qualifikationen ihrer Arbeitskräfte zu verbessern. Die Gewerkschaften zielten darauf ab, durch Tarifverhandlungen zumindest eine Mindestsicherung der Beschäftigten des Sektors zu gewährleisten und eine Verschlechterung der Löhne zu verhindern. Zuständigkeit der branchenbezogenen Lohnvereinbarungen mit mehreren Arbeitgebern Damit die Sozialpartner am dreiseitigen Wirtschaftssozialrat (SI0207103F) teilnehmen und im Rahmen der informellen Vereinbarung zwischen den Sozialpartnern das Recht auf Anhörung in Fragen der öffentlichen Ordnung haben, müssen die Arbeitgeberorganisationen die Kriterien der Repräsentativität erfüllen. Es gibt jedoch keine klaren Regeln, nach denen Arbeitgeberorganisationen im ESS vertreten sein können, so dass sich die Arbeitgeberorganisationen über die Vertretung der Interessen der Arbeitgeber im ESS einigen können.

Nach Angaben der Vertreter von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ist die Tariferstattung in Den betriebenen Unternehmen (für gesetzlich Tätige) mit etwa 95 % sehr hoch. Die Selbständigen und Arbeitnehmer eines Unternehmers (die etwa 40 % der Erwerbsbevölkerung in diesem Sektor ausmachen) fallen unter das Arbeitsgesetz und das Mindestlohngesetz sowie den Tarifvertrag für Handwerk und Gewerbe. Es ist auch wichtig zu betonen, dass etwa 15 % bis 20 % der am besten qualifizierten Arbeitnehmer beschlossen haben, individuelle Vereinbarungen zu unterzeichnen. Die Tariflaufzeit des Tarifvertrags für die Beschäftigten der Hotel-, Gaststätten- und Freizeitbranche läuft noch bis zum 30. September 2020. Die zuvor vereinbarte Lohnskala bleibt in Kraft. PAM vereinbarte mit dem Arbeitgeberverband der Branche, dem finnischen Hotelverband MaRa, die Laufzeit des Tarifvertrags wegen der Coronavirus-Epidemie zu verlängern. * Nur Lohnvereinbarungen, die wiederholt ausgehandelt werden. Die Beschäftigten in diesem Sektor sind hauptsächlich in zwei mächtigsten Gewerkschaften sowie SDGiTS organisiert. SODS Nach Angaben der Gewerkschaftsvertreter aufgrund der niedrigen Löhne, der unsozialen Arbeitszeiten (wie Nachtarbeit, Wochenendarbeit und Feiertage) sowie des Mangels an Jahresurlaubsregelungen während der Sommersaison herrscht in der Branche ein Arbeitskräftemangel. Infolgedessen beschäftigen Unternehmen Studenten und Arbeitnehmer aus Balkan- und osteuropäischen Ländern, was zu einem erheblichen Anteil an Schwarzarbeit und Beschäftigung führt, insbesondere in der Gastronomie – beispielsweise in kleinen Bars (SI0609019I, SI0401102F, SI0406205T).

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